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Es war einmal
ein Schloss ...
Im 12. Jahrhundert
entstand Schloss Katzelsdorf, das der Minnesänger Ulrich
von Liechtenstein erstmals 1183 in seiner „Venusfahrt“ erwähnt.
Seine heutige Form erhielt es etwa um
1640 unter Wolf Mathias Freiherr von Königsberg. Das Schloss
war damals etwas größer als heute und befestigt. Es war
auch von einem Wassergraben umgeben und von einem Palisanderzaun
umsäumt und besaß an drei Ecken Bastionen. Im Laufe der
Zeit ist dann der Turm an der Südwestecke des Osttraktes hinzugekommen.
Das eindrucksvollste Stück des gesamten Gebäudes, der
Renaissancehof, ist bis heute erhalten geblieben. |
... mit
vornehmen Besitzern ...
Als Besitzer
scheinen historisch bedeutsame Persönlichkeiten auf, wie
Johann Sigismund von Weispriach, die Herren von Teufel, die Gräfin
von Lipona, Schwester Napoleons 1., die Herzogin von Angouleme,
Tochter von Ludwig XVI und Marie Antoinette, und der Graf von
Chambord. Nach zahlreichen Besitzern erwarb im Jahre 1928 der
Graf Max von Freysing das Katzelsdorfer Schloss und brachte dort
einen Pferderennstall und ein Gestüt unter. |
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... und
einer großartigen Verwandlung.
In den 70er
Jahren ging das Schloss in Privatbesitz über und wurde vorbildlich
restauriert. 1993 kaufte die Gemeinde Katzelsdorf das Schloss
und baute unter großem Arbeitseinsatz verschiedener Vereine
und freiwilliger Helfer das denkmalgeschützte Gebäude
zu einem regionalem Veranstaltungs- und Seminarzentrum mit Gastronomiebetrieb
aus. An die lange Vergangenheit des Schlosses erinnern heute die
Bezeichnungen der Räumlichkeiten: die Graf-Hoyos-Galerie,
der Ulrich von Liechtenstein – Festsaal, das Separée
d’Angouleme und die verschiedenen Gewölbe. |
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